Vita

Auszug Siegener Zeitung

[…]Der Publikums-Held kam mit Hosenträgern und passenden Ringelsocken daher: Pascal Franke setzte nicht nur ein modisches Statement – Buurmann taufte es liebevoll das „Wanderoutfit von Angela Merkel“ –, sondern sicherte sich am Ende auch noch den ersten Platz und damit den Titel „Kapitalistenschwein des Abends“. Wobei dafür wohl weniger die Mode als viel mehr sein Geschick am Klavier ausschlaggebend waren. „Am Strand“ und „Brutus“ hießen seine Lieder und waren eine Mischung aus Erzählung und Gesang mit passender musikalischer Untermalung: herrlich komisch und auch ein wenig bissig – Klavierkabarett vom Feinsten.[…]

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Pascal Franke, geboren in Nürnberg, aufgewachsen und wohnhaft in Frankfurt am Main, ist deutscher Klavierkabarettist einer neuen Generation.

WIE ALLES BEGANN
Mit seinem sechsten Lebensjahr begann er das Klavierspielen, um mit seinem brillanten Klang neben seiner Familie auch seine Nachbarn akustisch zu malträtieren. Er fand darin solch tiefgreifende Freude, dass er sich 2011 für ein Musikstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt mit dem Hauptfach Klavier entschied.

DAS ERSTE PROGRAMM
In der folgenden Zeit schrieb er, aufgrund seiner schon immer da gewesenen Freude am Kabarettistischen, seine ersten Lieder. Nach und nach kam so einiges zusammen: Das erste Abendfüllende Solo-Programm Göttlich.

Der Titel jedoch ist trügerisch. Ausschlaggebend zur Titelwahl war sicherlich, dass Franke beim Überblicken seiner Werke auffiel, dass immer wieder starke Persönlichkeiten (wie Cäsar) oder mythologische Halbgötter (Herkules) in seinen Liedern vorkamen. Ansonsten sind die Themen bunt gemischt und abwechslungsreich. Langeweile ist kategorisch ausgeschlossen.

SCHWARZER HUMOR MIT „MESSAGE“
Verraten sei an dieser Stelle auch, dass Frankes eine Vorliebe zum schwarzen, zynischen und ironischen Humor pflegt und diese sich in den Stücken wiederspiegelt. Neben diesen Eigenschaften, die primär zur Unterhaltung dienen, sind in seinen Liedern aber auch immer wieder Botschaften versteckt. So wirkt ein Lied, das auf den ersten Blick rein unterhaltend war, noch nach und stößt zum Denken an.

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